Uli Klingenschmitt

Wer bin ich?

Ich wuchs auf in Rheinhessen zwischen Wein und Renekloden. Mit zehn Jahren wollte ich Schachweltmeister werden. Mit elf trat ich aus dem Schachclub aus und begann Gitarre zu spielen. Mit zwölf wollte ich Rockstar werden. Hätte fast geklappt. Aber dann kamen die Mädchen. Und alles wurde fürchterlich kompliziert. Heute lebe ich mit meiner Familie in Hannover. Ist immer noch alles fürchterlich kompliziert, denn jetzt schreibe ich auch noch für meinen Lebensunterhalt. Gitarre spiele ich nach wie vor in einer Band. Laut. Sehr laut. Ich backe gerne Pizza. Mag Superhelden und die Filme der Nouvelle Vague. Und bei Wein und Renekloden werde ich ganz wehmütig.

Was mache ich?

Ich arbeite seit 15 Jahren als Autor, Dramaturg und bisweilen auch Regisseur. Ich habe an unzähligen Kurz-, Image- und Werbefilme entscheidend mitgearbeitet. Für NDR und ARD drehte ich mehrere Reportagen und Dokumentationen. Mehrere Jahre lang habe ich Drehbücher für Crime-Serien des Senders SAT1 geschrieben, zwei meiner Langfilmdrehbücher wurden für den deutschen Drehbuchpreis vorgeschlagen und mein Herz schlägt für die Musik. Was? Hä? Ja, auch. Und für das Schreiben. Auch wenn mir das viele Sitzen nicht guttut.

Warum unterstütze ich “To the Movies” als Dozent?

Das ist einfach. Ich sehe Filmen beim Wachsen zu, von der Idee bis zur Uraufführung. Gibt‘s was Krasseres? Ich erlebe wie Schüler mit meiner Hilfe, das Beste aus ihren Geschichten herausholen, wie sie um jede Zeile kämpfen. Ich erlebe wie Schüler, die nicht glaubten, dass auch nur eine Idee in ihnen steckt, plötzlich vor ihrem fertigen Werk stehen. Und das ist ein großer Moment. Für die Schüler. Aber auch für mich.